Stuttgart 21 / Neubaustrecke Ulm - Wendlingen


Die Argumente für bzw. gegen das Projekt sind hinlänglich bekannt und müssen hier nicht wiederholt werden.

In der positiven Beurteilung unseres Bundeslandes bzgl. seiner Wirtschafts- und Innovationskraft, niedrigen Arbeitslosigkeit, dem Fleiß der Menschen und daraus resultierend dem Wohlstand sind sich alle einig. Zu einem prosperierenden Wirtschaftsstandort gehört neben einem erfolgreichen Bildungswesen aber auch eine moderne Infrastruktur. Wer das verhindert tut dem Land einen Bärendienst.

Für das von demokratisch legitimierten Mehrheiten genehmigte Projekt gibt es keine Alternative. Es ist schon äußerst fraglich, wenn für 70.000 € Steuergelder erneut ein Gutachten pro Ausstieg durch den grünen Verkehrsminister in Auftrag gegeben wurde.

Das europäische Ausland, ja die ganze Welt, empfindet den Streit um Stuttgart 21 als Lachnummer – wir blamieren uns bis auf die Knochen. Es gibt angesichts der Finanzkrise und der Zukunft des Euros und damit Europas wirklich wichtigeres zu tun, als über einen Bahnhof zu streiten.

Wenn dieses Projekt scheitert wird es noch schwieriger werden, große und zukunftsweisende Infrastrukturprojekte in Deutschland zu realisieren.

Die Volksabstimmung am 27.11. wird hoffentlich einen positiven Schlusspunkt der unsäglichen Diskussionen bringen. Wir bitten jeden Bürger inständigst, zur Wahl zu gehen und sein Kreuz an der richtigen Stelle zu machen.

Die Fraktion der Freien Wähler stimmt der vorliegenden Resolution mit großem Nachdruck zu.

 

(A. Dehio, 9.11.2011)

(Erklärung als pdf-Download)